Die Käse-Idee
Fredy Scheuber, Thomas Käslin, Käser Hans Aschwanden und Richi Barmettler präsentieren den Klewenalp-Käse.
Was machen die kleinen und mittleren Alpbetriebe in Beckenried, wenn der Milchpreis weiter sinkt und/oder die Bewirtschaftung mit familieneigenen Arbeitskräften
nicht mehr gewährleistet ist? Dies fragten sich einige Klewenälper im Verlaufe der neuen Agarpolitik. Wahrscheinlich wird als erstes die Milchproduktion eingestellt und nur noch Mutterkühe und
Rinder werden gesömmert. Damit wird auch die Wertschöpfung auf den Alpen vernichtet.
Um diesem Zukunftsszenario entgegenzuwirken, wurden Wege für einen höheren Milchpreis gesucht. Die Idee, einen Alpkäse herstellen zu lassen, schnitt am besten ab. Mit Hans Aschwanden, Bergkäserei
Aschwanden, Seelisberg fand man die für unsere Käseherstellung am besten geeignete Produktionsstätte und einen inovativen Käser. Als grösster Vorteil dieser überbetrieblich Zusammenarbeit darf
bezeichnet werden, dass die bestehenden Anlagen besser ausgelastet werden und kein Kapital für Investitionen nötig waren, da ja alles vorhanden war.
In Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftlichen Betriebsberatung Nidwalden, wurde im Frühjahr 2001 die "Einfache Gesellschaft Klewenalp-Käse" gegründet. Acht Klewenälpler, Hans Aschwanden als
Käser und Fredy Scheuber als Transporteur gründeten diese Vereinigung und sind selber für den Käseverkauf verantwortlich.
Die Gesellschafter haben am 13. Mai 2011 in Beckenried beschlossen für den Sommer 2010 dieses Projekt weiterzuführen. Somit wird bereits seit 11 Alpsommer Klewenalpmilch zu Käse verarbeitet.
Klewenalp-Käse